Wohnung kündigen: Das sollten Sie beachten

Eine Mietwohnung ist meist keine Behausung für immer. Vielleicht benötigen Sie einmal mehr Platz für den Nachwuchs, ziehen in ein Eigenheim oder in eine andere Stadt um. Bevor Sie die Umzugskisten packen, müssen Sie Ihre alte Wohnung kündigen.

Wohnungskündigung immer schriftlich

Die Kündigung erfolgt schriftlich. Möchten Sie auf Nummer sicher gehen, verschicken Sie sie als Einschreiben. Normalerweise müssen Sie den Auszug nicht begründen. Dies ist nur nötig, wenn Sie von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen oder fristlos kündigen wollen.

Folgendes sollte die Kündigung enthalten:

  • Zeitpunkt, zu dem Sie die Wohnung kündigen
  • genaue Adresse der Wohnung
  • die Bitte um Kündigungsbestätigung
  • Bitte um einen Termin für die Wohnungsübergabe
  • Unterschriften aller Hauptmieter

 

Den Mietvertrag richtig kündigen

Kündigungsfristen bei der Mietvertragskündigung

Was Sie bei der Wohnungskündigung beachten müssen

So kündigen Sie Ihre Wohnung

Raus aus der Wohnung: Kündigungsfristen beachten

Wenn Sie Ihre Wohnung regulär kündigen, haben Sie eine dreimonatige Kündigungsfrist. Beenden Sie den Mietvertrag zum dritten Werktag eines Monats, können Sie Ende des übernächsten Monats ausziehen. Wollen Sie zum 31. August aus der Wohnung ausziehen, muss der Vermieter Ihr Kündigungsschreiben bis zum 3. Juni erhalten haben. Dabei zählt nicht der Poststempel, sondern wann das Schreiben beim Vermieter eingeht – senden Sie es also rechtzeitig ab. Einige Mietverträge enthalten individuelle Vereinbarungen. Diese sind erlaubt, solange Sie durch diese nicht benachteiligt werden. Ihre Kündigungsfrist darf beispielsweise nicht mehr als die gesetzlich vorgeschriebenen 3 Monate betragen.

Bei Untermietverträgen ergeben sich andere Regelungen und Fristen. Dazu finden Sie in diesem Artikel nähere Infos.