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Nur Bares ist Wahres - Tipps zum Senken der Heizkosten

13. April 2015

Während der kalten Wintermonate ist die Heizung manchmal der größte Energiefresser. Beim Heizen kann viel falsch gemacht werden – manchmal mit teuren Folgen. Dabei ist es gar nicht schwer, auf ein paar einfache Dinge zu achten, um langfristig die Heizkosten zu senken.
Wichtig ist dabei zu beachten, die Wohnung trotz aller Sparziele nicht auszukühlen, denn dadurch kann Schimmelentstehung begünstigt werden

Damit es in der kuschligen Jahreszeit auch wirklich warm ist und bleibt, sollten erst einmal alle Fenster und Türen dicht sein. Außerdem ist es sehr wichtig, dass kein Möbelstück vor den Heizkörpern steht oder diese durch lange Gardinen oder Vorhänge verdeckt werden. Wichtig ist auch, dass die Heizungen regelmäßig entlüftet werden. Und wenn es in den Übergangsmonaten nicht ganz so kalt ist, sollte die Heizung nur tagsüber laufen.

Grundsätzlich wird von Experten empfohlen, die Heizung tagsüber auf niedriger Stufe (1-2) laufen zu lassen und nicht abzudrehen. Das Hochheizen verbraucht nämlich im Endeffekt viel mehr Energie als der Dauerbetrieb auf Niedrigtemperatur. Heizen ist auch nur in den Wohnräumen (optimal sind 18-20 Grad Celsius Raumtemperatur) wirklich notwendig sowie im Badezimmer (optimal sind 22 Grad). In der Küche und im Schlafzimmer darf es ruhig kühler sein. Zudem ist es viel gesünder, kühl zu schlafen. Denn wie eine aktuelle Studie des amerikanischen nationalen Gesundheitsinstituts belegt, hilft eine Raumtemperatur im Schlafzimmer um die 18° C nicht nur dabei besser einzuschlafen, sondern regt auch den Stoffwechsel an

Es gibt eine Art goldene Faustregel: Jedes Grad weniger Raumtemperatur erzeugt eine Energieersparnis von ca. 6 Prozent. Aber Vorsicht: Fällt die Raumtemperatur unter 15° C, kann dies wiederum die Bildung von Schimmel begünstigen. Die Kosten für die Beseitigung des Schimmels übersteigend dann die eingesparten Heizkosten um ein Vielfaches.

Auch richtig lüften will gelernt sein. Für das Raumklima und fürs optimale Heizen wird empfohlen, ein- bis zweimal am Tag Stoßlüftungen durchzuführen. Dann sollten die Heizungen abgedreht und die Fenster für ca. 5-10 Minuten weit geöffnet werden. Die letzte Stoßlüftung am Tag führt man am besten kurz vor dem Zubettgehen durch.

Wer bei Dunkelheit Rollläden und Jalousien runterlässt und die Vorhänge zuzieht, kann so bis zu 25 Prozent Heizkosten sparen, da die warme Luft im Raum sich weniger schnell abkühlt. Wer dann auch noch fleißig die Türen zwischen den verschiedenen Räumen schließt, braucht sich nicht mehr vor der nächsten Heizkostenabrechnung zu fürchten.

 

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