Renovierte Wohnungen in ganz Deutschland TÜV-zertifiziertes Service-Center Wohnungen online besichtigen
spacer

Schimmel vermeiden: Unsere Tipps

Richtiges Lüften und Heizen sind die besten Mittel, um Schimmelbildung in Wohnräumen zu vermeiden. Denn gerade in der kalten Jahreszeit entsteht schnell Schimmel in der Wohnung, wenn sich bei unsachgemäßem Heizen und Lüften Feuchtigkeit in den Räumen hält.

Wie entsteht Schimmel in der Wohnung?

Duschen, Waschen, Wäschetrocknen: All das sorgt dafür, dass die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung steigt. Aber auch durch das Atmen und durch Pflanzen entsteht Feuchtigkeit in den Räumen – zwischen 30 und 100 ml Wasserdampf je Stunde und pro Person. Besonders anfällig für Schimmelbildung sind die Fensterbereiche. An Fensterscheiben und in deren Umgebung sammelt sich das meiste Kondenswasser an und Schimmelpilzsporen aus der Luft siedeln sich gerne dort an, wo es feucht ist.

Damit die Feuchtigkeit nicht in den Räumen bleibt, muss man mehrmals täglich für mindestens fünf Minuten stoßlüften. Wird zu wenig geheizt oder gelüftet, kondensiert die Feuchtigkeit aus der Luft an den kältesten Stellen in der Wohnung und dort kann dann Schimmel entstehen. Wir zeigen Ihnen, mit welchen Maßnahmen Sie vorbeugen können!

Schimmel vorbeugen – so geht‘s

Eine vorausschauende Methode, um Schimmel zu vermeiden, ist es, möglichst wenig Feuchtigkeit an die Raumluft abzugeben. Eine der häufigsten Ursachen für Schimmelbildung ist das Wäschetrocknen in den Wohnräumen. Aber auch beim Baden, Duschen oder Kochen entstehen größere Wasserdampfmengen. Gerade in Bad und Küche sollte daher so oft wie möglich und direkt gelüftet werden. Schimmel vorbeugen lässt sich auch mit Abluftanlagen über Herd oder Bad. Empfehlenswert ist es außerdem, Feuchtigkeit in Form von Kondens- und Spritzwasser an Fliesen und Duschkabinen immer sofort mit einem speziellen Abzieher zu entfernen. 

Sie haben weitere Fragen? Jetzt anrufen!
Schimmel vermeiden mit unseren Tipps

Richtig lüften gegen Schimmel und fürs Wohlbefinden

Das A&O für die Schimmelvermeidung lautet: Lüften! Denn wenn es zu keinem Luftaustausch kommt, beschlagen die Fenster und die Wände werden feucht, da das Wasser in der Luft kondensiert. Vermeiden lässt sich das nur durch das regelmäßige Lüften aller Räume. Dabei gelangt auch unverbrauchte, sauerstoffreiche Luft in die Wohnung, was Ihnen ebenfalls zu neuer Energie verhilft und das Wohlbefinden steigert.

Lüften – Durchzug oder gekipptes Fenster?

Je kälter die Außenluft, umso mehr Feuchtigkeit aus der erwärmten Luft in den Innenräumen kann beim Lüften ausgetauscht werden. Deshalb ist es sinnvoll, in regelmäßigen Abständen (mindestens zwei- bis dreimal am Tag) eine Stoßlüftung durchzuführen und ordentlich für Durchzug zu sorgen. Dafür sollten die Fenster weit geöffnet werden.

Von lang andauerndem Lüften ist abzuraten, dadurch kühlen die Räume nur unnötig aus. Das gleiche gilt für das Kippen der Fenster. Denn mit lediglich gekippten Fenstern ist kein optimaler Luftaustausch gewährleistet, aber es wird dennoch mehr Energie fürs Heizen benötigt.

Richtig Lüften und Schimmel vermeiden

Richtig heizen, um Schimmel zu vermeiden

Eine weitere wichtige Maßnahme zur Vorbeugung von Schimmel ist die richtige Heiztechnik. Warme Luft nimmt Feuchtigkeit nämlich besser auf als kalte. Die Wohnung sollte daher immer gleichmäßig geheizt sein, damit sich in kälteren Bereichen nicht übermäßig viel Luftfeuchtigkeit ansammeln kann.

Die durchschnittliche Zimmertemperatur sollte bei etwa 20 Grad liegen, im Bad auch gerne 1 oder 2 Grad höher. In weniger genutzten Räumen sind Temperaturen um die 15 oder 16 Grad ausreichend.

Auf keinen Fall sollten Sie die Heizung bei Abwesenheit vollkommen abstellen. Kalte Räume und Wände heizen langsamer auf. Die Raumtemperatur zu halten, spart daher Energie und verhindert, dass der Wasserdampf in der Luft an den kalten Stellen kondensiert.