Wohnungsbesichtigung: Worauf soll ich achten?

Eine Wohnungsannonce hat Ihr Interesse geweckt – Wird dies das neue Zuhause? Bei der Wohnungsbesichtigung folgt der Abgleich mit der Realität: Nun zeigt sich, ob die Wohnung das halten kann, was das Inserat versprochen hat.

Von der Wohnungssuche bis zum Umzug ist es ein langer Weg. In den meisten Fällen bietet es sich an, für die neue Wohnung erst einmal einen Besichtigungstermin zu vereinbaren. So kann man in Ruhe alle Räume ansehen und den Vermieter mit Fragen löchern, zum Beispiel zu den Betriebskosten. In Großstädten wie Berlin oder München sind Einzelbesichtigungen mittlerweile unüblich. Hier gibt der Vermieter im Allgemeinen einen zentralen Besichtigungstermin bekannt.

Wohnungsbesichtigung nur bei Tageslicht und mit Begleitung

Es empfiehlt sich, die Wohnungsbesichtigung bei Tageslicht vorzunehmen. So bekommen Sie einen guten Eindruck über die Lichtverhältnisse, können aber auch mögliche Mängel besser erkennen. Zudem ist ein Zeitpunkt am Nachmittag ideal. Die Nachbarn kehren von der Arbeit zurück, wodurch Sie die Geräuschkulisse einschätzen können. Zum anderen können Sie leichter feststellen, wie die Parkplatzsituation am Feierabend aussieht. 

Wenn möglich, sollten Sie jemanden zur Besichtigung der Wohnung mitnehmen. Ein zweites Paar Augen sieht mehr als Ihre Augen allein, zudem ist deren Blick meist nüchterner als der Ihre. Ihrer Begleitung fallen womöglich auch Mängel auf, die Sie in Ihrer Euphorie möglicherweise übersehen könnten. Aus diesem Grund ist es auch ratsam, mit dem Smartphone die Räume aus verschiedenen Perspektiven zu fotografieren. So können Sie zu Hause noch einmal in Ruhe die Bilder durchgehen.

Achten Sie bei der Wohnungsbesichtigung darauf, ob Sie Ihre alten Möbel, insbesondere Regale und Couchgarnituren, auch aufstellen können. Denn in einem leeren Zustand wirken mitunter sogar mäßig große Zimmer noch relativ geräumig. Aus diesem Grund sollten Sie Ihr Sofa und beispielsweise auch das Bett schon vorher ausgemessen haben. Überprüfen Sie dann mithilfe eines Zollstocks oder Bandmaßes, ob in der neuen Wohnung überhaupt Platz für diese Großmöbel ist.

   

 

                                                                                    

Bei der Wohnungsbesichtigung Fragen an den Vermieter richten

Eine schöne Wohnung lädt meist sofort zum Einzug ein. Doch damit die besichtigte Wohnung auch ein Zuhause wird, muss ebenfalls das Umfeld stimmen. Sind die Nachbarn freundlich und umgänglich, dürften sich auch eventuell später einmal aufkommende Konflikte in gegenseitigem Einvernehmen lösen lassen. Sind Haustiere in der Wohnung erlaubt? Idealerweise besteht sogar ein guter Anschluss an den Nahverkehr, sodass man auf dem Weg zur Arbeit das Auto stehen lassen kann.

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Bevor Sie die Wohnung mieten, sollten Sie diese wichtigen Fragen stellen:

  • Was gehört noch zur Wohnung? Gibt es einen Dach- oder Kellerraum, den man nutzen kann? Wo kann man das Fahrrad unterstellen?
  • Was können Sie über die Hausgemeinschaft sagen? Welcher Generation gehören die übrigen Mieter an? Gibt es Mietparteien mit Kindern?
  • Wie sieht die Umgebung aus? Gibt es viele Grünflächen und Freizeitmöglichkeiten? Welche Einkaufsgelegenheiten bestehen? Welche Verkehrsanschlüsse sind gut zu erreichen?

 

Nach der Wohnungsbesichtigung folgt dann die Wohnungsbewerbung. Dazu finden Sie hier Infos.